Zu Beginn des chinesischen Neujahrs 2020 breitete sich die Infektion mit dem neuen Coronavirus rasant von Wuhan aus und erfasste anschließend ganz China. Ganz China kämpfte gegen diese Epidemie. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, ergriff die chinesische Regierung strenge Maßnahmen wie Quarantänemaßnahmen und verlängerte die Feiertage zum Chinesischen Neujahr. Die WHO erklärte das neue Coronavirus zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite (PHEIC), was in China und weltweit große Aufmerksamkeit erregte.
Seit dem Ausbruch des Coronavirus steht außer Frage, dass dies eine enorme Herausforderung für den chinesischen Handel darstellt: verzögerte Produktionsanläufe, blockierte Logistik und Einschränkungen des Personen- und Warenverkehrs… Welche Auswirkungen wird dies also auf die chinesischen Handelsgeschäfte haben? Die folgenden Punkte dienen Ihrer Orientierung:
1. Angesichts der globalen Lage haben die Zollbehörden verschiedener Länder keine verpflichtenden und strengen Maßnahmen gegen chinesische Importe und Exporte ergriffen. Die aktuellen Maßnahmen konzentrieren sich hauptsächlich auf die Kontrolle von Personenströmen. Bislang hat kein Land die Aussetzung des Handels mit China angekündigt.
2. Offizielle Bekanntmachungen, die keine negativen Auswirkungen auf den Handel mit China zeigen.
Weltgesundheitsorganisation (WHO): Erklärung zur zweiten Sitzung des Notfallausschusses der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) bezüglich des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus (2019-nCoV)
US-amerikanische Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC): Häufig gestellte Fragen und Antworten zu 2019-nCoV und Tieren
https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/faq.html
Twitter-Account der Weltgesundheitsorganisation (WHO):
3. Laut Website-Daten wie Google und B2B sind die Auswirkungen des Coronavirus derzeit zwar gering, aber nicht sehr stark. Optimistisch betrachtet könnte die Epidemie bei guter Eindämmung nur kurze Zeit andauern und die wirtschaftlichen Folgen sich im Wesentlichen auf das erste Quartal 2020 beschränken.
4. Bai Ming, stellvertretender Direktor des Instituts für Internationale Marktforschung des Forschungsinstituts für Internationalen Handel und Wirtschaftliche Zusammenarbeit im Handelsministerium, erklärte, dass die Einstufung des 2019-nCoV als PHEIC (Physical Health Emergency of International Concern) zwar gewisse Auswirkungen auf Chinas Außenhandel haben werde, aber nicht zu den besorgniserregendsten. Es sei klargestellt, dass China nicht als Epidemiegebiet gelistet sei.Selbst wenn die WHO keine internationale Gesundheitskrise ausruft, wird jedes Land seine Handelsentscheidungen mit China anhand der Entwicklung der Epidemie überprüfen. Das bedeutet, dass eine internationale Gesundheitskrise einer verstärkten Warnung gleichkommt.
5. Nachweis höherer Gewalt: Angesichts der Unfähigkeit, Waren rechtzeitig zu liefern, kann der Chinesische Rat zur Förderung des Internationalen Handels (CCPIT) gegebenenfalls eine Bescheinigung über höhere Gewalt im Zusammenhang mit dem Coronavirus ausstellen, um die Verluste für Exporteure zu minimieren.
6. Zeitlich betrachtet war das erste Quartal traditionell eine Nebensaison für die Auslandsnachfrage, da die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage der meisten westlichen Länder gerade vorbei waren. Gleichzeitig fiel das erste Quartal mit den chinesischen Neujahrsfeiertagen zusammen. Daher war die Exportquote im ersten Quartal über die Jahre hinweg üblicherweise niedriger.
7. Kurzfristig ist eine Stornierung der Aufträge und eine Verlagerung ins Ausland unwahrscheinlich. Zwar stehen chinesische Hersteller derzeit vor dem Dilemma verzögerter Produktionsanläufe und pünktlicher Lieferungen, doch ist es für ausländische Lieferanten schwierig, ihre Kapazitäten kurzfristig zu erhöhen. Solange wir die Kundenbeziehungen aufrechterhalten können, werden die Aufträge nicht unwiderruflich verlagert. Sobald die Produktion wieder aufgenommen wird, können die Auftragsverluste des ersten Quartals aufgeholt werden.
8. Die Provinz Hubei war am stärksten vom Coronavirus betroffen, ihr Außenhandel macht jedoch nur einen geringen Prozentsatz aus (1,25 % im Jahr 2019), sodass davon auszugehen ist, dass dies keine großen Auswirkungen auf den gesamten chinesischen Handel haben wird.
9. Verglichen mit der SARS-Epidemie 2003 hat China deutlich effektivere Maßnahmen in den Bereichen Medizin, Prävention, Kontrolle der Bevölkerungsströme und Datentransparenz ergriffen. Alles ist präziser als noch vor zwölf Jahren. Von der landesweiten Zusammenstellung von Material und medizinischem Personal bis hin zur Einrichtung der Krankenhäuser „Huoshenshan“ und „Leishenshan“ innerhalb von nur zehn Tagen – all dies spiegelt die Entschlossenheit und die Anstrengungen der chinesischen Bevölkerung im Kampf gegen das Coronavirus wider.
10. Dank der starken Unterstützung der Regierung, der beispiellosen Expertise des chinesischen Ärzteteams und Chinas fortschrittlicher Medizintechnik ist die Lage unter Kontrolle. Die chinesische Regierung hat wirksame Maßnahmen gegen das Virus ergriffen, und die chinesische Bevölkerung befolgt die Anweisungen der Regierung gewissenhaft, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Wir sind zuversichtlich, dass sich der Normalbetrieb bald wieder normalisieren wird.
China ist ein großartiges Land mit einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein. Seine Geschwindigkeit, sein Umfang und seine Effizienz im Kampf gegen das Coronavirus sind weltweit selten – und das nicht nur für China, sondern für die ganze Welt!
In einer so langen Geschichte ist der Ausbruch nur von kurzer Dauer, die Zusammenarbeit hingegen von langer. China kann ohne die Welt nicht gedeihen, und die Welt kann sich ohne China nicht entwickeln.
Auf geht's, Wuhan! Auf geht's, China! Auf geht's, Welt!
Veröffentlichungsdatum: 18. Februar 2020












