Nuklear kontaminiertes Abwasser ist nicht mit radioaktivem Abfall gleichzusetzen; es ist weitaus schädlicher und enthält unter anderem Tritium sowie 64 weitere radioaktive Substanzen. Gelangt nuklear kontaminiertes Wasser ins Meer, wird es zunächst von Meeresströmungen transportiert und breitet sich so in verschiedenen Ozeanen aus.
Darüber hinaus wird es weiterhin über das marine Ökosystem, beispielsweise über die Nahrungskette, übertragen und kann auch durch den Verzehr von Meeresfrüchten in den menschlichen Körper gelangen, was potenzielle Auswirkungen auf das marine Ökosystem oder die menschliche Gesundheit haben kann. Laut früheren Beobachtungen nach dem Atomunfall von Fukushima wird sich der größte Teil der Kontamination nach Osten und dann über den Pazifik ausbreiten.
Ein kleiner Teil dieser Schadstoffe gelangt über den westlichen Pazifik in den Südwesten.Membranwasser. Da die radioaktiven Elemente im nuklearen Abwasser stark radioaktiv sind und ihre physikalischen Eigenschaften sehr stabil sind, besteht die derzeitige Behandlung von nuklearen Abwässern darin, die radioaktiven Elemente durch spezielle technische Verfahren anzureichern und anschließend die Abfallflüssigkeit, die den Radioaktivitätsgrenzwert erfüllt, einzuleiten.
Die derzeit am weitesten verbreiteten Verfahren zur Behandlung nuklearer Abwässer umfassen im Wesentlichen folgende Methoden:
(1) Niederschlagsmethode: Bei der Fällungsmethode wird dem nuklearen Abwasser ein Fällungsmittel zugesetzt. Die durch die chemische Zusammensetzung und die radioaktiven Elemente im Fällungsmittel bedingte Mitfällungsreaktion dient der Reduzierung des Gehalts an radioaktiven Elementen im Abwasser. Zu den gängigen industriellen Fällungsmitteln zählen derzeit Aluminium- und Eisenpräparate, Kalk-Soda-Präparate und Phosphatpräparate.
(2) Adsorptionsmethode: Die Adsorption ist ein physikalisches Verfahren zur Behandlung radioaktiver Elemente mithilfe von Adsorbentien. Aufgrund ihrer ausgeprägten Porenstruktur und großen spezifischen Oberfläche weisen die Adsorbentien eine hohe Adsorptionskapazität auf. Gängige Adsorbentien sind derzeit Aktivkohle, Zeolithe usw.
(3) Ionenaustauschverfahren: Das Prinzip des Ionenaustauschverfahrens besteht darin, mithilfe von Ionenaustauschern radioaktive Ionen aus nuklearen Abwässern zu entfernen. Die in nuklearen Abwässern enthaltenen radioaktiven Ionen sind größtenteils Kationen. Die positiv geladenen aktiven Gruppen des Ionenaustauschers können mit den radioaktiven Kationen ausgetauscht werden, wodurch die radioaktiven Ionen in den Austauscher gelangen. Gängige Ionenaustauscher lassen sich in organische und anorganische Ionenaustauscher unterteilen. Zu den organischen Ionenaustauschern zählen vor allem verschiedene Ionenaustauscherharze, während anorganische Ionenaustauscher beispielsweise aus Zeolithen und Vermiculit bestehen.
Veröffentlichungsdatum: 28. August 2023




