Nach einer gewissen Betriebszeit der Umkehrosmoseanlage zur Reinstwasseraufbereitung kann die Reinigungsleistung deutlich nachlassen, und die geplante Kapazität der Anlage wird nicht erreicht. Die Ursache hierfür liegt hauptsächlich in der Betriebsumgebung, der Auswahl, der Installation und dem Betrieb der Anlage sowie in der Produktleistung der Umkehrosmose-Filtermembranen. Im Folgenden werden die Faktoren, die die Verarbeitungskapazität der Umkehrosmoseanlage zur Reinstwasseraufbereitung beeinflussen, genauer erläutert.
1. Leistung der RO-Membran
Die Antifouling-Eigenschaften und die Hydrophilie der Membran von Umkehrosmoseanlagen haben einen großen Einfluss auf den Durchfluss. Nach einer gewissen Betriebszeit nimmt die Verarbeitungskapazität ab. Um diesem Problem entgegenzuwirken, muss zunächst eine geeignete Filtermembran ausgewählt werden. Beispielsweise kann im UF-Verfahren eine verstärkte PVDF-Membran mit hoher Antifouling-Eigenschaft und guter Reinigungsleistung eingesetzt werden, um die Reinigungswirkung zu gewährleisten. Für das MBR-System ist eine permanent hydrophile und faserfreie MBR-Membran mit Innenauskleidung erforderlich, um die Wasserproduktion und -qualität sicherzustellen.
2. Arbeitsumgebung
Ist die Zulauftemperatur niedriger als die Auslegungstemperatur (häufig saisonbedingt), verschlechtert sich die Leistung der Membran am Auslass. Auch Veränderungen der Art und Konzentration der Schadstoffe im Wasser sowie der Viskosität des Gewässers führen zu einer geringeren Wasserdurchlässigkeit der Membran als erwartet. Um diese Probleme zu vermeiden, muss bei der Planung des Membransystems der Schwankungsbereich der niedrigsten Wassertemperatur und der Wasserqualität im Jahresverlauf berücksichtigt und bei der Wahl der Membranfläche ein Sicherheitszuschlag eingeplant werden.
3. Auswahldesign
Eine unzureichende Sicherheitsmarge der gewählten Umkehrosmosemembran, eine Überschätzung des Produktionswasserdurchflusses usw. führen dazu, dass die Membran die geplante Kapazität nicht erreicht. Unabhängig davon, ob es sich um eine MBR-, UF- oder R0-Membran handelt, muss eine ausreichende Membranfläche gewährleistet sein.
4. Installation und Aufbau
Bei der Herstellung und Installation von Umkehrosmoseanlagen führt eine unzureichende Reinigung zu übermäßigen Restverunreinigungen, die die Wasserqualität der Membran beeinträchtigen. Dies betrifft insbesondere Schweißschlacke, scharfe Teile oder Fasern, die im schlimmsten Fall zu Membranfasern und Membranbruch führen können. Bei MBR-Membranen muss das Becken vor der Wassereinleitung gereinigt werden. Bei UF- und RO-Systemen spült man zunächst die Rohrleitungen, betreibt den Vorfilter und leitet dann das Wasser ein.
5. Betriebsmanagement
Die korrekte Zugabe von Chemikalien, insbesondere von Kalkhemmern, ist für die Umkehrosmoseanlage von großer Bedeutung. Darüber hinaus ist es je nach Betriebsbedingungen notwendig, rechtzeitig zu spülen oder eine chemische Reinigung durchzuführen, um die Membranleistung wiederherzustellen.
Der Grund, warum das Umkehrosmose-System kein Wasser produziert
Im Allgemeinen verstopft die Umkehrosmosemembran von Reinstwasseranlagen mit der Zeit, wodurch die Wasserproduktion abnimmt. Die Membran muss üblicherweise etwa jährlich ausgetauscht werden. Üblicherweise wird bei der Abwasserentsorgung von Wasseraufbereitungsanlagen Abwasser abgeleitet. Manche Anwender empfinden dies als Verschwendung und versuchen, die Abwasserentsorgung zu unterbinden oder zu reduzieren. Ein solches Verhalten führt jedoch direkt zum Verlust der Membranleistung. Es wird empfohlen, die Abwassermenge entsprechend der örtlichen Wasserqualität und den Empfehlungen des Anlagenherstellers anzupassen. Eine willkürliche Anpassung der Abwassermenge ist nicht ratsam.
1. Die Maschine gibt kein Wasser aus, das Wassereinlass-Magnetventil ist beschädigt, und es gibt weder Reinwasser noch Abwasser.
2. Das vordere Filterelement ist verstopft. Prüfen Sie, ob die Schutzfolie abgerissen und ersetzt wurde.
3. Wenn das Umkehrosmose-Membranfilterelement verstopft ist, spülen Sie es zunächst durch. Wenn das Spülen nicht zum Erfolg führt, ersetzen Sie das Filterelement.
4. Falls die Wasserleitung beschädigt oder der Rohrbogen verstopft ist, überprüfen Sie die Leitung erneut und richten Sie sie so ein, dass ein reibungsloser Wasserfluss gewährleistet ist.
5. Bei Luft- oder Wasserleckage im Wasserbehälter muss der interne Luftdruck erhöht oder der Wasserbehälter ausgetauscht werden.
6. Prüfen Sie, ob an jeder Verbindungsstelle Rohrstopfen oder Materialbandablagerungen vorhanden sind. Prüfen Sie die Verbindungen der Filterelemente und achten Sie darauf, ob sich Materialband verheddert oder verstopft hat.
Veröffentlichungsdatum: 12. April 2021




