Die Membranfiltrationstechnologie beschränkt sich nicht nur auf Trinkwasser.
Über die bekannte „Wasseraufbereitung“ hinaus dringt die Membranfiltrationstechnologie auch in viele andere Branchen vor und verändert so still und leise unser Leben:
1.Lebensmittelindustrie: Neben der Sterilisation von Milch kann es auch bei der Käseherstellung (Trennung von Kasein aus der Milch mittels Ultrafiltrationsmembranen) und bei der Honigreinigung (Entfernung von Verunreinigungen und Mikroorganismen zur Verlängerung der Haltbarkeit) eingesetzt werden;
2.Pharmazeutische Industrie: Reinigung von Antibiotika und Impfstoffen (unter Verwendung von Membrantrennverfahren anstelle herkömmlicher Erhitzungsprozesse, um eine Beeinträchtigung der Wirksamkeit zu vermeiden);
3. Umweltschutzindustrie: Behandlung von Industrieabwässern (z. B. Galvanikabwässern, unter Verwendung von Umkehrosmosemembranen zur Rückgewinnung von Schwermetallen und zur Reduzierung der Umweltverschmutzung);
4. Energieindustrie: Protonenaustauschmembranen für Brennstoffzellen (die den Durchtritt von Wasserstoffionen ermöglichen und elektrische Elektrizität erzeugen).
Die aktuelle Membranfiltrationstechnologie entwickelt sich stetig weiter, um die Ziele „höhere Effizienz, größere Haltbarkeit und niedrigere Kosten“ zu erreichen.
Neue Membranmaterialien wie Graphenmembranen und metallorganische Gerüstmembranen (MOF) zeichnen sich durch präzisere Porengrößen und schnellere Filtrationsgeschwindigkeiten aus;
Antikontaminationstechnologie: „Aufbringen einer Schutzschicht“ auf die Membran, um die Verstopfung durch Verunreinigungen zu verringern und ihre Lebensdauer zu verlängern (z. B. können Membranen in Haushaltswasserreinigern, die früher 2 Jahre hielten, jetzt 3 bis 5 Jahre halten);
Anwendung im großen Maßstab: Beispielsweise nutzen große Meerwasserentsalzungsanlagen größere Membranmodule, um täglich Hunderttausende Tonnen Meerwasser zu verarbeiten und so die Wasserknappheit in mehr Regionen zu bekämpfen.
Die Membranfiltrationstechnologie mag zwar „hochwertig“ erscheinen, ist aber längst in unseren Alltag integriert.—Von sauberem Trinkwasser und nahrhafter Milch bis hin zu einer saubereren Umwelt – alles trägt stillschweigend seinen Teil dazu bei.
