Wie wird eine RO-Membran hergestellt?
Umkehrosmose (RO) ist eine gängige Technologie zur Wasseraufbereitung. Durch Anlegen von hohem Druck an das einströmende Wasser und die Umkehrosmosemembran fließt das Wasser von einer Seite der Membran (Speisewasserseite) zur anderen Seite (Produktionsseite).
Die meisten anderen Bestandteile des Zulaufs, wie gelöste Salze, Partikel, Bakterien und Pyrogene, bleiben auf der Speisewasserseite der Membran zurück und werden schließlich als Abwasser abgeleitet.
Im natürlichen Zustand fließt das Wasser auf beiden Seiten des semipermeablen Films von der verdünnten zur konzentrierten Lösung. Wendet man jedoch auf der Seite der konzentrierten Lösung einen ausreichend hohen Druck an, fließt das Wasser in umgekehrter Richtung, von der konzentrierten zur verdünnten Lösung. Die Fließrichtung des Lösungsmittels ist dabei der ursprünglichen Durchdringungsrichtung entgegengesetzt. Daher spricht man von Umkehrosmose.
Das Umkehrosmose-System ist in ein externes Membrangehäuse und eine interne Rollen-Umkehrosmosemembran unterteilt.

Wie in der Abbildung dargestellt, ist die übliche Umkehrosmosemembran im Wesentlichen in fünf Strukturen unterteilt: die beiden Enden der Kappe, das Mittelrohr, die O-Ring-Dichtung, die Umkehrosmosemembran und das Wassereinlass-/Wasserproduktionsgitter.
Mehrere Umkehrosmosemembranen werden nacheinander mit dem Wasseraufbereitungs-/Zulaufgitter überlappt, ihre Ränder verklebt und das Ganze anschließend um das Mittelrohr gewickelt. Die Gitterschicht dient dabei als Kanal für den Rohwasserzufluss und den Abfluss des Aufbereitungswassers und verhindert das Anhaften der Umkehrosmosemembran. Die Umkehrosmosemembran selbst entsalzt und filtert das Zulaufwasser.










